Lehrstuhl für Immunologie und Pathophysiologie

Medizinische Universität Graz

Arte Dreh

© Bilderfest Die "X:enius"-Moderatoren Emilie und Adrian mit Professor Sandra Johanna Wallner-Liebmann (li.)X:enius Bauch gut, alles gut? - Wie der Darm unsere Stimmung beeinflusst. Arte Freitag, 24. Januar um 8:30 Uhr (27 Min.)

Arte Dreh an der Medizinischen Universität Graz

Dass Liebe „Schmetterlinge im Bauch“ flattern lässt, hört man immer wieder. Auch, wie wichtig das „Bauchgefühl“ für uns ist. Aber gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen unserer Stimmung und den Verdauungsorganen? „X:enius“ will herausfinden, was hinter diesen Volksmund-Weisheiten steckt.

Die „X:enius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug machen sich auf die Spuren eines faszinierenden Organs, unseres Darms. An der Medizinischen Universität Graz treffen sie Peter Holzer, er erforscht den Einfluss des Darms auf unsere Stimmung. Der leistet weit mehr als nur Verdauungsarbeit: Das Organ funkt mit seinem dichten Nervengeflecht Botschaften an das Gehirn und beeinflusst damit, wie wir uns fühlen.

Die Bedeutung dieses Verdauungsorgans verdeutlicht schon seine enorme Größe: Auseinandergezogen und glattgebügelt wäre der Darm bis zu acht Meter lang. Trotzdem braucht er in unserem Körper nicht viel mehr Platz als ein Fußball. Im Darm stecken bei erwachsenen Menschen etwa 160 Bakterienarten – wichtige Helfer für die Verdauung. Heidelberger Forscher haben herausgefunden, dass sich Menschen nicht nur in Blutgruppen unterteilen lassen, sondern auch in Darm-Typen. Und der hat Auswirkungen auf unser Leben und scheint unsere Gesundheit mehr zu beeinflussen, als es Wissenschaftler jemals für möglich gehalten hätten.

Der Darm als entscheidender Stimmungsmacher – Grund genug, um sich gut um das Verdauungsorgan zu kümmern. Wie man sich für einen gesunden Darm richtig ernährt, erfahren die „X:enius“-Moderatoren bei der Ernährungswissenschaftlerin Sandra Wallner-Liebmann. Für den Spruch: „Du bist, was Du isst“, gibt es auch hier neue Forschungsergebnisse. [Dieser X:enius-Beitrag wurde bereits 4 mal gesendet.]


Wie, warum und wo sich das Fett im Körper verteilt

v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.02.2014)


Edelmetall für die Wissenschaft gesucht

Artikel derStandard v. 24.02.2014

Anton Sadjak, Hans Sünkel, DER STANDARD, 25.2.2014


Das Geschäft mit der Muskelmasse

v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann

Artikel: derStandard 04.04.2014


Wir gratulieren Frau Sylvia Kraxner zur Erlangung Ihres

PROFESSIONAL OFFICE MANAGEMENT ZERTIFIKATS    

Zertifikat  

Link: Aktuelles Medunigraz


Babys brauchen keine Fertiggerichte

v. Sonja Lackner

Artikel: Kleine Zeitung v. 05.04.2014


Essen, aber richtig

v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung v. 11.04.2014


So grillen Sie gesund

v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung v. 12.05.2014


Besuch des Rektors 27.06.2014

Präsentation des Institutes


Unser Team Leukämielauf 2014


SFL Chicken CAM Lab: Krebsforschung an Hühnereiern

Grazer Forschung: Entwicklung neuer Krebstherapeutika

Krebsforschung ist ein wesentlicher Bestandteil im Forschungsprofil der Medizinischen Universität Graz. Im neu etablierten „SFL Chicken CAM Lab“ unter der Leitung von Univ.-Ass. Mag. Dr. Nassim Ghaffari Tabrizi-Wizsy wird Krebsforschung an bebrüteten Hühnereiern durchgeführt. Diese Alternative zu Mausmodellen erlaubt eine schnelle und kostengünstige Basis zur Entwicklung neuer Therapeutika in der Krebstherapie.

SFL Chicken CAM Lab an der Med Uni Graz

Am Institut für Pathophysiologie und Immunologie der Medizinischen Universität Graz – Institutsleitung Univ.-Prof. Dr. Anton Sadjak – wurde ein neues Labor zur Krebsforschung an Hühnereiern errichtet. Das „SFL Chicken CAM Lab“ wird von Nassim Ghaffari Tabrizi-Wizsy geleitet. Die Chorioallantois-Membran (CAM) ist die äußerste dünne Hautschicht des bebrüteten Hühnereis. „Diese Membran ist extrem gut durchblutet, was sie als Nährboden für Tumorzellen außerordentlich geeignet macht“, erklärt Nassim Ghaffari Tabrizi-Wizsy. Das CAM Modell stellt somit eine geeignete Alternative zum Mausmodell dar, um in Zellkulturen gewonnene Forschungsergebnisse auf den lebenden Organismus zu übertragen. Da die auf dem CAM Modell aufgebrachten Tumorzellen rasch dreidimensionale Tumore entwickeln, lassen sich darauf in-vitro-Ergebnisse gut abbilden. „Der Einsatz dieser Methode gegenüber Mausmodellen zeigt einige wesentliche Vorteile“, so Nassim Ghaffari Tabrizi-Wizsy. Die Untersuchungen im Labor können kostengünstig und schnell durchgeführt werden.

CAM Modell: Kleiner Aufwand – große Ergebnisse

Lediglich ein mit 38 Grad Celsius temperierter Wärmeschrank ist nötig, damit sich die Membran in den bebrüteten Hühnereiern gut entwickeln kann. Bereits nach acht Tagen wird ein kleines Loch in die Eischale gebohrt und Tumorzellen können auf die CAM aufgebracht werden. Innerhalb von 3 Tagen entwickelt sich ein Tumor, der noch für weitere drei Tage untersucht werden kann„ Der Hühnerembryo besitzt zu diesem Zeitpunkt noch kein Immunsystem, was einen großen Vorteil dieser Methode darstellt. Die CAM ist zudem frei von Nerven und ist somit im Sinne der 3R (Replacement, Reduction and Refinement) als Alternative zu Tiermodellen anerkannt“, erklärt Nassim Ghaffari Tabrizi-Wizsy. Das fehlende Immunsystem hat zusätzlich den großen Vorteil, dass jegliches Gewebe auf die Membran verpflanzt werden kann. „So kann in diesem Fall auch mit Humanzellen bzw. Humangewebe gearbeitet werden, ohne dass eine Immunreaktion hervorgerufen wird“, sagt Nassim Ghaffari Tabrizi-Wizsy.

Grazer Forschung: Entwicklung neuer Krebstherapeutika

Am Beginn der Entwicklung neuer Krebstherapeutika stehen Experimente an kultivierten Tumorzellen. Die Etablierung von Zelllinien hat am Institut für Pathophysiologie und Immunologie der Med Uni Graz eine lange Tradition. Über 2,5 Dekaden wurden hier unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Roswitha Pfragner zahlreiche Tumorzelllinien in erster Linie von den Tumoren des neuroendokrinen Systems etabliert, die von internationalen Forschungslabors ebenso verwendet werden. Die Ergebnisse sind durch viele Publikationen in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften dokumentiert. Die Untersuchung an Zelllinien beschränkt sich aber nur auf einige Merkmale der bösartigen Tumore, nämlich Zellvermehrung und Zelltod. Weitere Mechanismen der Krebskrankheit, wie Gefäßneubildung, Zellinvasion und Metastasierung, die für die Prognose, die Therapie und den Verlauf des Krebses wesentlich sind, können nicht in der Zellkultur untersucht werden. Daher sind Tiermodelle in der Krebsforschung unumgänglich.

Vor der Maus das Ei

Die Maus ist das Tiermodell, das in der Krebsforschung für die Evaluierung der Zellkulturergebnisse verwendet wird. Das Ei-Modell hat sich aber in den letzten Jahren als ein Alternativmodell besonders bewährt. Viele Therapeutika werden zuerst in Ei-Modellen getestet, bevor die Ergebnisse im Mausmodell überprüft werden. Nicht nur die „hauseigenen Zelllinien“ sondern auch andere Krebszellen wurden und werden in Kollaboration mit KollegInnen des Klinikums und den vorklinischen Instituten an der Med Uni Graz erfolgreich untersucht und potentielle Therapeutika sind im Teststadium.

Die Forschung braucht Unterstützung

Univ.-Prof. Dr. Anton Sadjak: Bildung und Forschung, Hand in Hand gehend, sind für die Weiterentwicklung unseres Landes unentbehrlich. Für die Grundlagenforschung ist budgetärer Mut nötig, da wirtschaftliche Umsetzungserfolge oft einen langen Atem brauchen, sie ist wie eine Expedition, die Erkundung von Neuland. Für die Wahrung einer guten Balance von Bildung/Ausbildung und Grundlagenforschung sollte die budgetäre Sicherstellung ein vordringliches Ziel unserer Gesellschaft sein. Grundlagenforschung ist kostenintensiv, die nötigen Mittel sprengen den zur Verfügung stehenden Budgetrahmen bei weitem. Wenn auch das Einwerben von Drittmitteln unumgänglich ist, gibt es für die Neuanschaffung von wissenschaftlichen Geräten leider allzu oft Finanzierungsprobleme. Die zB. in den USA selbstverständliche Sponsoringkultur von Konzernen für die Universitäten ist in Österreich mehrheitlich fehlend bzw. stellt die Ausnahme dar. Großer Dank und Anerkennung gebührt daher der SFL Technologies GmbH, die es dem Institut durch Sponsoring ermöglichte, diese Methode etablieren zu können. Es wäre wünschenswert, würde dieses Beispiel Anregung für weitere Unternehmen sein, als Sponsoren zu fungieren.

Über SFL Technologies GmbH

Die österreichische SFL Technologies GmbH mit der Zentrale in Stallhofen/Steiermark ist ein Technologie-Unternehmen mit Fokus auf Energie- und Umwelttechnologien. Ing. Hans Höllwarth gründete seine Firma im Jahre 1993. Das rasante Wachstum verbunden mit Forschung und Entwicklung führte zu Kompetenz in acht Fachbereichen. Mehr als 800 MitarbeiterInnen beschäftigt die SFL mittlerweile in Österreich, Ungarn und Rumänien. Die Liste von durchgeführten Projekten im In- und Ausland ist eine Erfolgsstory, die ihresgleichen sucht. Diese Kompetenz ist international „angekommen“ – eines der wichtigsten Bauwerke in den Vereinigten Staaten, das One World Trade Center in New York wird mit der High-Tech Glasfassade der Firma SFL ausgestattet (Fertigstellungstermin Nov. 2014). Auch die Grazer Murinsel, das Kunsthaus, die Fassade der Energie Steiermark und das neue Chemiegebäude der TU wurden ebenso von SFL fassadentechnisch ausgestattet und demnächst wird mit einem visionär anmutenden Projekt, der „Smart City“ neben der List-Halle „Zukunft gebaut“.

Chicken CAM Modell zur Erforschung neuer Therapeutika in der Krebsmedizin.

Das Team des SFL Chicken CAM Lab rund um Nassim Ghaffari und Anton Sadjak mit VertreterInnen von SFL.

vlnr: Rektor Josef Smolle, Christina Passegger, Marlies Glatz, Corinna Krump, Florian Kleinegger, Laborleiterin Nassim Ghaffari, Birgit Höllwarth und Mario Müller (beide SFL) sowie Institutsvorstand Anton Sadjak  

Weitere Informationen:

Univ.-Ass. Mag. Dr. Nassim Ghaffari Tabrizi-Wizsy SFL Chicken CAM Lab Institut für Pathophysiologie und Immunologie Medizinische Universität Graz Tel.: +43 316 380 7662 nassim.ghaffari(at)medunigraz.at


Krebsforschung an Eiern

Univ.-Ass. Dr. Ghaffari Tabrizi-Wizsy  

Artikel: Kleine Zeitung v. 08.08.2014


Die Schlacht ums essen

v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung v. 11.08.2014


Raus aus der Zuckerfalle

Süße Belohnungen durch gesunde Alternativen ersetzen.

Von Geburt an wird der Mensch an den Geschmack "süß" gewöhnt und findet darin ein erlerntes positives Geschmacksempfinden. Daher wird auch oft unbewusst auf "süße Belohnungen" zurückgegriffen.

Assoz.-Prof.in PDin Dr.in Sandra Johanna Wallner-Liebmann vom Institut für Pathophysiologie und Immunologie der Med Uni Graz klärt im Gespräch mit dem Webradio auf und gibt gesunde Alternativen zur süßen Belohnung zwischendurch. Zum Beitrag gelangen Sie hier.  


Neuer Hype: Chia-Samen als Eiweißbombe

v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann

Artikel: Der Standard,07.10.2014


Herr Prof. Dr. med. Herbert Strobl erreichte am 10.10.2014 eine Top 20 Publikation. (Top 20% Impact Ranking)  

Strobl, H.

Inflammatory Langerhans cell differentiation. Blood. 2014; 124(15):2319-2320 PubMed FullText FullText_MUG


Exzellente Forscherin in Übersee

Wir gratulieren Frau Dr. Mariella Gruber-Filipin recht herzlich. Sie machte am Institut für Pathophysiologie und Immunologie Ihre Dissertation.

Steirerin des Tages, Kleine Zeitung 14.10.2014


Wir gratulieren Izabela Borek zum ImmunoTools special Award 2014

ImmunoTools special Award 2014


G'scheit essen im Büro

v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung 21.10.2014


Grundlagenforschung: Beste Arbeit Österreichs

Zum zweiten Mal in Folge kommt die beste österreichische Arbeit in immunologischer Grundlagenforschung aus Graz.

Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie ÖGAI in Salzburg erhielt Nighat Yasmin, Institut für Pathophysiologie und Immunologie der Med Uni Graz, den mit EUR 3.000,00 dotierten Karl Landsteiner Preis. Damit wurde die beste Publikation Österreichs auf dem Gebiet der immunologischen Grundlagenforschung prämiert. Nighat Yasmin ist Mitglied der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Herbert Strobl.  

Link zur Arbeit: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24190429

Bereits 2013 ging die Auszeichnung ebenfalls an die Medizinische Universität Graz. Im Vorjahr konnte Mag. Thomas Bauer, PhD vom Institut für Pathophysiologie und Immunologie den Preis entgegennehmen.

Somit kommt bereits zum zweiten Mal in Folge die beste österreichische Arbeit in immunologischer Grundlagenforschung von der Med Uni Graz.

Wir gratulieren herzlich.

Nighat Yasmin, Med Uni Graz


G'scheit essen im Berufsalltag

v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung v. 13.11.2014


Wir gratulieren!  

Frau Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann erreichte am 09.12.2014 eine Top 20 Publikation. (Top 20% Impact Ranking)

Bengesser, SA; Lackner, N; Birner, A; Fellendorf, FT; Platzer, M; Mitteregger, A; Unterweger, R; Reininghaus, B; Mangge, H; Wallner-Liebmann, SJ; Zelzer, S; Fuchs, D; McIntyre, RS; Kapfhammer, HP; Reininghaus, EZ Peripheral markers of oxidative stress and antioxidative defense in euthymia of bipolar disorder-Gender and obesity effects. J Affect Disord. 2014; 172C: 367-374.


 

 

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