Lehrstuhl für Immunologie und Pathophysiologie

Medizinische Universität Graz

Fasten aber richtig!

Artikel Kleine Zeitung


"Abwehr stärken"

Sandra Wallner-Liebmann, Pathophysiologin Foto © Privat

Das Immunsystem zu stärken, hat Priorität. "Das Spurenelement Zink wirkt antiviral und ist wichtig für die Bildung von Immunzellen", weiß Ernährungswissenschaftlerin Sandra Wallner-Liebmann. Es kommt vor allem in Bohnen, Erbsen, Linsen, Haferflocken und Rindsuppe vor. "Auch Vitamin C unterstützt das Immunsystem und schützt vor dem Ausbrechen von Erkältungskrankheiten. Außerdem verringert es Schwere und Dauer", sagt die Pathophysiologin. Besonders viel Vitamin C ist in Kiwis, Zitrusfrüchten, Sauerkraut, grünem Paprika und in Roten Rüben vorhanden. "Kresse, Kren, Senf und Kohlgemüse sind Kreuzblütler, die Senföle enthalten. Sie wirken keimabtötend." Sehr effektive Waffen zur Vorbeugung von Virusinfektionen sind für Wallner-Liebmann auch "Flavonoide". Das sind pflanzliche Farbstoffe des gelben, roten und violetten Farbspektrums. Dazu gehören Zwiebel, Grünkohl, Äpfel und Beeren. Suppen helfen wegen ihrer heißen Dämpfe auch, Viren auszuscheiden.


Wir gratulieren herzlich zum erfolgreichen Abschluss an der Med Uni Graz  Medizinische Wissenschaft:

Dr.scient.med. Hannes Beckenbach, MA PhD-Program „Molecular Medicine“: Mag.  Monika  Scholler, PhD Mag.  Karoline  Etschmaier, PhD


Das Institut für Pathophysiologie und Immunologie freut sich sehr Herrn Univ.-Prof. Dr.med.univ. Herbert Strobl seit 01.03.2012 als Wissenschaftlichen Mitarbeiter bei uns begrüßen zu dürfen.

Wir wünschen Ihm viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit!


Tag der offenen Tür 2012


Fit für die Prüfung

Artikel Kleine Zeitung v. Assoz. Prof. Dr. Wallner-Liebmann (21.05.2012)


Frau Dr. Ingeborg Stelzer und Frau Assoz.-Prof. Dr. Sandra J. Wallner-Liebmann erreichten am 29.05.2012 eine Top 20 Publikaton. (Top 20% Impact Ranking) Kroepfl, JM; Pekovits, K; Stelzer, I; Fuchs, R; Zelzer, S; Hofmann, P; Sedlmayr, P; Dohr, G; Wallner-Liebmann, S; Domej, W; Mueller, W Exercise increases the frequency of circulating hematopoietic progenitor cells but reduces hematopoietic colony forming capacity. Stem Cells Dev. 2012; PubMed FullText FullText_MUG  


Offizielle China-Mission von Prof. Sadjak im Mai 2012

Teil 1 Bericht- Seiten von Capital Medical University

Teil 2 Heilongjiang University of Chinese Medicine


Alcopops lassen Pickel sprießen

v. Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung 19.06.2012


Zu viel Zucker macht süchtig und krank

v. Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung 16.07.2012


Pubertät: zwischen Pickel und Partys

v. Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung 23.07.2012


Wir freuen uns auch heuer wieder mit dem Umweltzertifikat ausgezeichnet worden zu sein.


"Zunehmend fehlt es an Esskultur"  

v. Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung: 28.09.2012


Der "Plutzer" bringt's

v. Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung 01.10.2012


Veranstaltung

Abbildung 1: Kursteilnehmerinnen und Betreuerinnen 

Vom 28.September bis 29. September fand an unserem Institut die Fortbildung „ Realtime PCR- ein unerlässliches Instrument im Forschungsalltag“ erstmalig statt. Diese wurde vom Berufsverband biomed austria angeboten und von den zwei Biomedizinischen Analytikerinnen Nathalie Allard (Institut für Pathophysiologie und Immunologie Meduni Graz) und Jasmin Strutz (Onkologie Graz) organisiert. Die 12 Teilnehmerinnen haben den Kurs durchwegs sehr positiv bewertet, daher wird eine Wiederholung dieser Veranstaltung im nächsten Jahr in Erwägung gezogen. Informationen darüber werden zeitgerecht auf der Homepage von biomed austria und dem Institut für Pathophysiologie und Immunologie veröffentlicht.


Herr Mag. rer.nat. Thomas Bauer, Herr Mag. rer.nat. Renè Köffel und Herr Prof. Dr. med. Herbert Strobl erreichten am 18.10.2012 eine Top 20 Publikation. (Top 20% Impact Ranking)

Top in MEDICINE, RESEARCH & EXPERIMENTAL:

Bauer, T; Zagórska, A; Jurkin, J; Yasmin, N; Köffel, R; Richter, S; Gesslbauer, B; Lemke, G; Strobl, H Identification of Axl as a downstream effector of TGF-β1 during Langerhans cell differentiation and epidermal homeostasis. J Exp Med. 2012; PubMed FullText FullText_MUG


Posterpreis für Julia Kröpfl beim Dreiländerkongress für kardiologische Rehabilitation

Erfolgreiche Jungforscherin Für das Poster „Physische Belastung, Blutlaktat-Konzentration und Mobilisation hämatopoetischer Stammzellen bei Herzpatienten“ erhielt die Jungforscherin Mag. Julia Kröpfl beim Dreiländerkongress für kardiologische Rehabilitation, der am 12. und 13. Oktober 2012 in Wien stattfand, den ersten Preis in Höhe von 1000 Euro. Kröpfl ist Dissertantin in der Doctoral School „Lifestyle-Related Diseases (LIFEMED)“ der Med Uni Graz und Projektmitarbeiterin an der URBI-Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz.

Die internationale Jury würdigte den innovativen Zugang und die Bedeutung des vom Land Steiermark finanzierten Forschungsprojekts, in dem gezeigt werden konnte, dass unabhängig von der Belastungsart ein deutlich positiver Anstieg von hämatopoetischen Stammzellen in Abhängigkeit von der Belastungsintensität erfolgt. Hämatopoetische Stammzellen werden vom Körper für Reparaturmechanismen aktiviert, was die positiven Effekte bei HerzpatientInnen im Rahmen einer Trainingstherapie, zum Beispiel in der kardiologischen Rehabilitation, erklären könnte.

Poster „Physische Belastung, Blutlaktat-Konzentration und Mobilisation hämatopoetischer Stammzellen bei Herzpatienten“ (Kröpfl JM, Tschakert G, Pekovits K, Stelzer I, Dohr G, Domej W, Wallner-Liebmann S, Müller W and Hofmann P) Wir gratulieren herzlich!  

Mag. Julia Kröpfl

Textnachweis: Mag. Gudrun Pichler, Uni Graz


Hautentzündungen könnten schon in ihrer Entstehung unterdrückt werden

Top-Publikation

Überschießende Immunreaktionen gegen körpereigene Zellen der Haut führen zu schmerzhaften und auch chronischen Hautentzündungen. Ein internationales Forscher-Team der Med Uni Graz, Med Uni Wien und des Salk-Instituts in Kalifornien unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Herbert Strobl hat nun jenen Mechanismus entschlüsselt, der dazu beiträgt, dass diese unerwünschte Autoimmunreaktion unterdrückt wird. Das könnte in weiterer Folge dazu führen, dass häufige Erkrankungen wie chronische allergische Hautentzündungen oder die Schuppenflechte bereits in ihrer Entstehung gebremst und behandelt werden könnten.

Das menschliche Immunsystem hat generell zwei Aufgaben: Es muss effektiv auf Viren und Bakterien von außen reagieren können und muss zudem verhindern, dass es zu Reaktionen gegen körpereigene Zellen kommt. Bei jeder Entzündung, aber auch bei der natürlichen Regeneration (Erneuerung) von Gewebe, entstehen tote, körpereigene Zellen. Diese toten Zellen stellen eine ständige Entzündungsquelle dar und werden deshalb von so genannten Wächterzellen (Makrophagen und dendritische Zellen) als körpereigner Müllabfuhr beseitigt.

Gleichzeitig ist es die Aufgabe der Wächterzellen, Viren und Bakterien zu erkennen und mit Hilfe der T-Zellen in den Lymphknoten eine gezielte Immunreaktion in Form einer Entzündung gegen diese auszulösen. Strobl: „Die Wächterzellen befinden sich also auf einer ständigen Gratwanderung zwischen dem Verhindern einer Entzündung durch körpereigene Zellen und einer erwünschten Entzündungsreaktion gegen Angreifer von außen.“

In der nun im Top-Journal „Journal of Experimental Medicine“ publizierten Studie konnten die Forscher aus Wien und Graz in Kooperation mit Kollegen aus Kalifornien aufzeigen, dass die Wächterzellen schon während ihrer Entwicklung darauf programmiert werden, sterbende körpereigene Zellen zu erkennen, zu beseitigen und eine Immunreaktion gegen sie zu unterdrücken.

Außerdem wiesen sie nach, dass dieser Mechanismus besonders wichtig für die Immunregulation der Haut ist und welcher Rezeptor dafür verantwortlich ist. Der Botenstoff TGF-beta1 wird in der Oberhaut synthetisiert und bewirkt das Vorhandensein das Rezeptors Axl an der Zelloberfläche von Langerhanszellen (Wächterzellen der Oberhaut) sowie an anderen Hautzellen. Strobl: „Ist dieser Mechanismus nämlich ausgeschaltet, kommt es zu Hautentzündungen und überschießenden allergischen Reaktionen.“

Derzeit ist für die Behandlung von Hautentzündungen Cortison der wichtigste Wirkstoff – obwohl gut einsetzbar bei vielen Hauterkrankungen besteht jedoch Bedarf an alternativen Wirkstoffen. Die neuen Erkenntnisse über den Mechanismus zur Entstehung von Hautentzündungen könnten, so Strobl, zukünftig zur Entwicklung von Alternativpräparaten, die den Rezeptor stärken, führen. Diese Arbeit wurde durch den Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) finanziert.

Service: Journal of Experimental Medicine “Identification of Axl as a downstream effector of TGF-β1 during Langerhans cell differentiation and epidermal homeostasis.” Thomas Bauer, Anna Zagorska, Jennifer Jurkin, Nighat Yasmin, René Köffel, Susanne Richter, Bernhard Gesslbauer, Greg Lemke, Herbert Strobl. JEM vol. 209 no. 11 2033-2047. doi: 10.1084/jem.20120493.

Weitere Informationen:

Univ.-Prof. Dr. Herbert Strobl

Institut für Pathophysiologie und Immunologie der Med Uni Graz herbert.strobl(at)medunigraz.at

Univ.-Prof. Dr. Herbert Strobl

Textnachweis: Mag. Johannes Angerer, Med Uni Wien


Achtung Stress - Warum zu viel Sport krank macht

Achtung Stress - Warum zu viel Sport krank macht (05:28)

Sport ist gesund, daran besteht kein Zweifel. Die Rede ist dabei von regelmäßiger moderater Bewegung. Doch ist es auch gesund, wenn ein berufstätiger Hobby-Sportler einen Marathon läuft? Oder bei einem Radrennen ohne Pause hunderte Kilometer zurücklegt? Grazer Forscher wollten es genau wissen. Sie untersuchten das Blut von Hobby-Sportlern nach einem Ultra-Radmarathon. Die Testpersonen legten dabei mit dem Rad in nur vier Tagen 500 Kilometer zurück. Es zeigte sich, dass die außergewöhnliche sportliche Belastung großen Stress für den Körper bedeutet, der das Immunsystem schwächt und schlummernde Erkrankungen wecken kann. (Beitrag Dr. Ingeborg Stelzer Institut für Pathophysiologie und Immunologie , Klin. Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik )

Quelle: ORF TVthek: Bewusst gesund Sendung vom 10.11.2012


So hat Winterspeck keine Chance

v. Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung v. 10.11.2012


Geschmack ist eine Sache der Übung

v. Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung v. 11.11.2012


Pflegen Sie Ihre Leber vor den Feiertagen

v. Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann

Artikel: Kleine Zeitung v. 01.12.2012


Preisverleihung Summerschool2012  

SummerSchool´12: Zahlen & Fakten Heuer haben sich 145 Jugendliche, davon 95 Mädchen für 72 Plätze – 23 in Graz, vier in Tulln, drei in Innsbruck, 28 in Wien, 13 in Linz und ein/e in Salzburg – beworben. Eine Jury hat die besten Bewerbungen ausgewählt. In einer zweiten Auswahlrunde entschieden die Forschenden an Forschungsinstitutionen in ganz Österreich, über die Aufnahme in die Forschungsteams. Die ausgezeichneten Forschungsdokus 2012 Als Abschluss ihres Praktikums verfassten die Schüler/innen der SummerSchool auch heuer Dokumentationen, die von einer Jury mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation bewertet wurden.

10 Gewinnerinnen und Gewinner wurden gewählt: Lisa Wegmair Hanna Pogtats Aylin Bilir Andreas Reicher Johanna Schwarz Alex Müller Olivia Laggner Thomas Pühringer Sandra Herzog Julia Hoffelner

Wir gratulieren Herrn Andreas Reicher zu seiner Forschungsdokumentation die zu den besten drei in ganz Österreich zählt. Betreut wurde Herr Andreas Reicher im wissenschaftlichen Bereich von Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann, die Laborbetreuung übernahm Frau Nathalie Allard (BMA).

Assoz. Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann, BMA Nathalie AllardAndreas Reicher


Poster Preis

Anil Paul Chirackal Manavalan, der seine Doktorarbeit im Rahmen des Doktoratskollegs ‚Metabolic and Cardiovascular Diseases‘ bei  Prof. Ute Panzenböck  absolviert, wurde am Doctoral Day der MUG, 7.12.2012, mit dem ‚Best Poster Award‘ (dotiert mit 250€) ausgezeichnet.

Wir gratulieren herzlichst!

Phospholipid transfer protein is expressed in cerebrovascular endothelial cells and involved in HDL genesis at the blood brain barrier Anil Paul Chirackal Manavalan1,Alexandra Kober1, Jari Metso2,Tatjana Becker1, Karin Hasslitzer1, Cornelia Schweinzer1, Johannes Haybaeck3, Jasminka Stefulj4, Matti Jauhiainen2, and Ute Pazenboeck1

1Institute of Pathophysiology and Immunology, Medical University of Graz, Austria; 2 National Institute for Health and Welfare, Biomedicum, Helsinki, Finland;3Institute of Pathology, Medical University of Graz, Austria; 4Department of Molecular Biology, Ruder Boskovic Institute, Zagreb, Croatia.

Poster


 

 

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